[Frage] An FB angeschlossene Festplatte unter Linux via "dd" erreichbar?

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scheichip

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Hallo
An meiner FB 7360 habe ich eine externe Festplatte angesteckt.
Unter linux gibt es das "Dump-Kommando"
- dd
bzw.
- ddrescue

Gibt es eine Möglichkeit als Ziel des Diskdump-Kommandos die Festplatte welche an der FB angeschlossen ist zu adressieren?

dd if=/dev/sda2 of=???????

Vielen Dank
 
Ein bißchen mehr Aufklärung, was Dein eigentliches Ziel ist, wäre nicht schlecht.
  • Willst Du ein Image als Sicherung Deiner Arbeitsplatte machen?
  • Willst Du das regelmäßig oder einmalig machen?
 
Hallo und Danke für die Nachfrage
Ich will
Regelmäßig via
dd oder ddrescue
ein Sicherungsimage meiner Platte machen

Besten Dank
 
.....Regelmäßig...
dann wird Dir das besser helfen als ich es kann
https://wiki.ubuntuusers.de/dd/

Wichtig: Denk aber daran, eine unsichere Stromversorgung der beteiligten Komponenten ist die Hauptfehlerquelle beim Backup. Digital-Fuzzis haben das meistens nicht auf dem Schirm. Ohne aktiven Hub geht da gar nichts.FBx allein reicht nicht.

Aber selbst bei den aktiven Hubs gibt es Unterschiede. Lieber ein bißchen mehr Saft und dafür ein paar EUR mehr ausgeben. Es macht sich bezahlt. Nicht nur bei der Datensicherheit. Die Platte leidet bei schlechter Stromversorgung (Spann.Spitzen/ Schwankungen usw.) und gibt früher den Geist auf.
 
Gibt es eine Möglichkeit als Ziel des Diskdump-Kommandos die Festplatte welche an der FB angeschlossen ist zu adressieren?

dd ist bei der Fritzbox OnBoard vorhanden;
Beispiel FB7490 FW 06.92:
Code:
# dd -?
BusyBox v1.22.1 (2016-11-01 19:55:42 CET) multi-call binary.

Usage: dd [if=FILE] [of=FILE] [ibs=N] [obs=N] [bs=N] [count=N] [skip=N]
        [seek=N] [conv=notrunc|noerror|sync|fsync]

Copy a file with converting and formatting

        if=FILE         Read from FILE instead of stdin
        of=FILE         Write to FILE instead of stdout
        bs=N            Read and write N bytes at a time
        ibs=N           Read N bytes at a time
        obs=N           Write N bytes at a time
        count=N         Copy only N input blocks
        skip=N          Skip N input blocks
        seek=N          Skip N output blocks
        conv=notrunc    Don't truncate output file
        conv=noerror    Continue after read errors
        conv=sync       Pad blocks with zeros
        conv=fsync      Physically write data out before finishing
        conv=swab       Swap every pair of bytes
N may be suffixed by c (1), w (2), b (512), kD (1000), k (1024), MD, M, GD, G
#

# ls -la /bin/busybox /bin/dd
-rwxrwxrwx    1 root     root        452508 Nov  3 13:52 /bin/busybox
lrwxrwxrwx    1 root     root             7 Nov 11 17:35 /bin/dd -> busybox
#
Telnet kann per Freetz und "fwmod -u ...; Softlink setzen; fwmod -p ..." implementiert werden;

ein "Blockbased Backup" ist jedoch i.A. nicht konsistent, bzw. nur konsistent wenn das Filesystem unmounted oder als "ro" gemountet ist;

dd if=/dev/sda2 of=???????
wohin willst Du den sichern ?
Hinweis: üblicherweise wird für Datensicherung ein Mediumwechsel benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank zunächst.

Zu der wichtigen Frage:
wohin willst Du den sichern ?

Ich will von der Festplatte meines Notebooks auf die Festplatte welche an die Fritzbox angeschlossen ist eine Partition
/dev/sda2
auf die "Fritzboxplatte" auf die dortige zweite Partition sichern.

Besten Dank im Voraus
 
Solange es keine "Pflicht" ist, daß die Festplatte von der FRITZ!Box einfach abgeklemmt werden darf und man damit dann irgendein anderes Gerät booten kann, ist die Sicherung als Image-Datei in eine existierende Dateisystem-Partition die bessere Alternative.

Das macht die Verwaltung viel effektiver (bei einer 1:1-Kopie einer Partition müssen auch die Sektoren jeweils 1:1 an derselben Stelle stehen und man muß sich ausschließlich auf das Defekt-Management der Platte selbst verlassen ... die muß dann defekte Sektoren in ihren Spare-Bereich ummappen) und man kann noch alles mögliche andere mit so einem Image machen, z.B. etwas Datenkompression versuchen, was die Menge der zu übertragenden Daten auch noch reduzieren kann.

Ansonsten gibt es tatsächlich keine Möglichkeit, auf einen "device node" (und /dev/sdaX wäre ja ein solcher, als "block device") von außen zuzugreifen, wenn man sich auf die Mittel des FRITZ!NAS beschränkt (da gehört das GUI, der FTP- und der Samba-Server dazu). Auch müßte man verhindern, daß das FRITZ!OS selbst diese Partition einhängt, was es sofort in Angriff nimmt, wenn es dort ein bekanntes Dateisystem vorfindet. Man könnte zwar tatsächlich mit "dd" und "nc" oder irgendetwas in der Richtung eine Art Backup (für Arme) einrichten, aber nur mittels Shell-Zugriff und definitiv nicht "out of the box" in der originalen AVM-Firmware.

In Anbetracht des zusätzlichen Aufwands ist es da einfach besser, einfacher und wohl auch schneller, wenn man wirklich als Image sichert ... mit ein wenig FTP-Zauberei auf dem zu sichernden Rechner (wo dann direkt mittels "dd" von der Platte in die FTP-Verbindung geschrieben wird, wahlweise mit einem Packer in der Pipe zwischen diesen Programmen) kann man das auch ohne jedwede "Zwischendatei" auf dem zu sichernden Gerät realisieren, denn hier haben die meisten halt ihre Schwierigkeiten, wenn sie erst lokal ein entsprechendes Image erstellen sollen (wofür häufig schon der Platz fehlt) und das dann im Nachgang auf irgendeinen Speicher verschoben werden soll.
 
mit ein wenig FTP-Zauberei auf dem zu sichernden Rechner (wo dann direkt mittels "dd" von der Platte in die FTP-Verbindung geschrieben wird, wahlweise mit einem Packer in der Pipe zwischen diesen Programmen) kann man das auch ohne jedwede "Zwischendatei" auf dem zu sichernden Gerät realisieren
wie sieht es mit 2 GB max Filesize Limit bei FTP-Server aus ? ich hatte dies schon mal bei 32bit embedded devices erlebt; Gibt es so was auch bei Fritzboxen ?
 
Hallo und herzlichen Dank

Bei einem Aspekt meine ich ein bischen Licht ins Dunkel bringen zu können:

Auch müßte man verhindern, daß das FRITZ!OS selbst diese Partition einhängt, was es sofort in Angriff nimmt, wenn es dort ein bekanntes Dateisystem vorfindet.

Zumindest nach meiner Erfahrung mit Linux wird eine LUKS_verschlüsselte Partition nicht automatisch vom System gemounted.

Nach meiner Erfahrung klappt das "Remapping" auch beim Clonen via dd recht gut - ich konnte in den letzten Jahren keinen Verlust feststellen (wenn Start und Zielplatte regelmäßig mit smartctl kontrolliert wurden).

Besten Dank
 
Zumindest nach meiner Erfahrung mit Linux wird eine LUKS_verschlüsselte Partition nicht automatisch vom System gemounted.
Natürlich nicht ... es würde die Verschlüsselung ja ad absurdum führen, wenn die Box das ohne Kennwort könnte. Abgesehen davon, unterstützt die originale Firmware eben Verschlüsselung genauso wenig wie den NAS-Zugriff auf Block-Devices.

Aber wenn es sich um eine verschlüsselte Partition handelt, verstehe ich das erst recht nicht mehr, warum die jemand unbedingt als Kopie auch in ein Block-Device sichern will - die ist ja als Image auch noch mountbar (über ein Loop-Device mit anschließendem "luksOpen"), wenn man die Platte an ein Reservesystem (oder auch an das Quellsystem) hängt, weil man Daten aus dem Backup zurücklesen will. Je nachdem, ob man das als Option tatsächlich braucht, verzichtet man dann besser auf Kompression (ist sicherlich auch eine Frage der Größe und des Füllstands der Quell-Partition) - aber das muß halt jeder selbst anhand seiner Bedürfnisse entscheiden und dafür weiß man einfach zu wenig von der Situation bei Dir.

Vielleicht gibt es Aspekte, die ich nicht sehe bzw. nicht richtig bewerte (vielleicht möchtest Du es ja näher erklären?) ... vielleicht siehst Du auch andere Möglichkeiten nicht, weil Du es so machst, wie es irgendwo vorgeschlagen wurde oder weil Du es schon länger genau so machst und bisher keine Notwendigkeit existierte, sich andere Wege zu überlegen.

Ansonsten bleibt die Feststellung, daß die FRITZ!Box mit originaler Firmware Dir die gesuchte Möglichkeit des Zugriffs auf eine "raw partition" definitiv nicht bietet ... entweder Du suchst Dir eine andere Form der Speicherung oder ein anderes Gerät als Host für die Backup-Platte oder änderst am FRITZ!OS.

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Ob der FTP-Server im FRITZ!OS jetzt mit den 32-Bit-Versionen der Dateizugriffe arbeitet oder nicht (daraus dürfte dann vielleicht ein Limit der Dateigröße resultieren, wenn es nicht am Dateisystem des Speicherortes liegt - wobei 2 GB dann auch schon von "signed integers" für die Dateigröße ausgehen müßte, denn ansonsten passen ja 4 GB als Länge in einen 32-Bit-Wert (-1, um ganz genau zu sein)), weiß ich nicht ... kann man ja im OSS-Paket von AVM nachlesen, der "ftpd" ist dort enthalten.

Sollte ein Limit tatsächlich existieren, würde ich auf der anderen Seite erwarten, daß AVM es irgendwo in der KB erwähnt - es wäre ja eher nicht mehr zeitgemäß, weil genug (DVD-)Images mit einer Größe oberhalb von 2 GB existieren (von Filmen bis Linux-Distros), die über FTP übertragen werden könnten. Auch bei AVM müßte man einen USB-Stick (und erst recht eine HDD im TB-Bereich) an der FRITZ!Box ja irgendwie mit Media-Dateien befüllen können ... da wäre ein solches Limit sicherlich ein echtes Ärgernis und ein Grund für ständige Fehlermeldungen von Kunden.

Solange ich nicht selbst auf ein solches Limit stoße (bei einer FRITZ!Box kann ich mich daran jetzt nicht erinnern, jedenfalls nicht in den letzten drei bis vier Jahren), stelle ich mir die Frage aber auch nicht. An den meisten Stellen ist heutzutage LFS (large file support) vorhanden - zumindest nach meiner Erfahrung.
 
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