Ein paar grundsätzliche Technikfragen zur Fritz Box Fon

PARALAX

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Hallo zusammen.:)

Ich bin Besitzer einer alten Teledat USB 2A/B Telefonanlage (mit ISDN-Karte), die derzeit nur noch als Analogwandler für mein Telefon ihren Dienst leistet. Zudem besitzer ich ein Siemens Speedsteam 4100 DSL Modem und dahinter einen Netgear WGT624v2 Router, den ich mir für meine WLAn Geräte gekauft habe.

Da ich in letzter Zeit etwas genervt von dem ganzen Kabelsalat bin, habe ich vor, mir eine "AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7170" zu kaufen und alle anderen Geräte (außer Router) zu verkaufen. Doch nun stellen sich für mich folgende Fragen:

1. Kann ich das Gerät problemlos im Bridge-Modus (mit abgeschaltetem NAT und Firewall) betreiben, um meinen Router weiter benutzen zu können? Dabei soll das Gerät dann als reines Modem arbeiten, ohne Firewall, Portsperren oder sonstigen Sicherheitsfunktionen und trotzdem Telefonate über den analogen Anschluss ermöglichen (Voice over IP brauche ich derzeit noch nicht). Dabei soll sich dann nur wie ein normales Modem üver die Zugangsdaten des externen Routers einwählen.

Komme ich hier auch noch in das Konfigurationsmenu, wenn das Gerät nur als reines Modem im Bridgemodus arbeitet, ohne das sich Modem und Router gegenseitig blockieren oder stören?

(Der Hintergrund ist, das ich bisher kein anderes Gerät gefunden habe, das mit so viele Einstellungsmöglichkeiten für Portweiterleitungen, IP-Reservierungen etc. bietet)

Die nächsten Fragen beziehen sich auf den Fall, das ich das Gerät auch noch als Router einsetzen sollte:

2. Ist es mit dem Gerät möglich, seinen WEP-Key mit einem Geheimwort automatisch in einen hexadezimalen Wert umwandeln zu lassen (wie beim Netgear)?

3. Kann man die Verbindung manuell herstellen und dauerhaft trennen und alternativ eine Dauerverbindung mit Neueinwahl einstellen?

4. Gibt es evtl. Probleme mit T-DSL 16000?

5. Kann man ggf. die Kanäle für WLAN, Name (SSID) umstellen bzw. ändern?

6. Wie gut ist die Zuverlässigkeit, Stabilität und Reichweite im Vergleich zum Netgear WGT624v2? - Eher besser oder schlechter?

7. Eine Sache, die mir besonders am Herzen liegt: Wie präzise funktioniert das mit dem "Port Forwarding" bzw. ist das genauso gut möglich, wie mit dem Netgear Router?

Kann ich spezielle Dienste über einen Start- und Endport sowohl über TCP als auch UDP gleichzeitig auf eine andere IP eines Gerätes (z.B. Laptop oder X-Box 360 über WLAN) weiter leiten? Schaut euch die Bilder zur Hilfe an, damit ihr seht, was ich meine.

8. Kann man die Firewall samt SPI-Schutz komplett abschalten und einen DMZ-Server für den Hauptrechner einrichten, so das alle Ports absolut frei (wie bei einem uraltem Telekom DSL-Modem) sind? - Habe dafür nämlich meine Softwarefirewall.

9. Gibt es die Möglichkeit einer sog. "Adressreservierung" für spezielle Geräte, so das jedes angeschlossene Gerät dauerhaft dieselbe IP bekommt (siehe Bild)? - Auf Dauer kann es nämlich ziemlich störend sein, wenn man deswegen jedesmal seine Portfreigaben oder zugewiesene IP am Gerät ändern muß, da einige Geräte bei mir spezielle Ports für ihre Anwendungen reserviert haben.

10. Gibt es eine "Access Control" Funktion, bei der die MAC-Adressen der jeweiligen Geräte in dem Gerät eintragen kann, um so den von mir verwendeten WEP-Modus gegen unberechtigten Zugriff von außen ab zu sichern? - Ich kann derzeit kein WPA benutzen, da einige Geräte (Nintendo DS, Laptop mit Windows XP SP1) diesen Modus nicht unterstützen. - Auch hier habe ich ein Bild angehängt.

Das wäre es erstmal. Ich bedanke mich schonmal im Voraus für eure Antworten, werde mir das Gerät allerdings erst holen, wenn zumindest die erste Frage beantwortet wurde. Den Router verkaufe ich erst, wenn das Gerät alle anderen Punkte meines bisher hoch gelobten Netgear-Routers beherrschen sollte. Vielleicht könnt ihr mir ja auch ein anderes AVM Gerät für meine Ansprüche empfehlen.;)
 

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Hallo und herzlich willkommen,

aufgrund deiner vielen Fragen kann ich dir eigentlich nur von der 7170 abraten. Alle FritzBoxFon-Modelle sind durch und durch auf den Telefonie-Betrieb ausgerichtet und dafür konzipiert. Betrieb als reines DSL-Modem macht keinen Sinn, für den Zweck gibt es viel billigere und bessere Geräte. Für VoIP macht es keinen Sinn, die Internetverbindung nicht dauerhaft zu halten etc. DMZ ist mit Boardmitteln der FritzBox nicht möglich.
Leg dir lieber einen leistungsfähigen Router mit integriertem DSL-Modem zu, der dir dann auch die Trennung in DMZ etc. sauber vornimmt. Die FritzBox kannst du dann als IP-Client dahinter hängen (oder noch mal als Router ohne DSL). Der Router davor müsste dann sobald du VoIP nutzen willst, nur noch so eingestellt werden, dass er die Internetverbindung dauerhaft hält.

zu 1: Weiß ich nicht.
zu 2: Keine Ahnung, aber sicherlich ja. Es ist nie sinnvoll Passphrases zu nutzen, auch wenn die meisten Geräte das anbieten. Gib lieber den Key von vorn herein komplett selbst vor. Das ist in jedem Fall (unabhängig von den FritzBoxen) sinnvoller.
zu 3: keine Ahnung.
zu 4: Das DSL-Modem der FritzBoxen ist OK, aber nicht das beste. Prinzipiell funktioniert auch 16.000er DSL. Aber unabhängig davon sind gerade an grenzwertigen Anschlüssen mit schlechtem Signal andere Modems die bessere Wahl.
zu 5: Ja klar.
zu 6: Keine Ahnung, hatte noch nie einen Netgear.
zu 7: bei mir einwandfrei. Ist aber wie alle Routing-Funktionalitäten eine eher vernachlässigte Funktion in der FritzBox. In anderen Routern kann man so was komfortabler einrichten. Die FritzBox ist mehr für den ahnungslosen User gedacht, der so was selten nutzt. Insbesondere Portranges lassen sich schlecht angeben.
zu 8: Mit Boardmitteln nicht, so weit ich weiß. Macht auch keinen Sinn bei einem VoIP-Router.
zu 9: Jein. Mit Modifikationen gibt es die Möglichkeit erst richtig. Mit Boardmitteln sind einfach die DHCP-Leases relativ hoch gestellt (nicht einstellbar!), so dass z.B. mein Notebook automatisch immer die gleiche Adresse bekommt.
zu 10: Ja. Bringt aber sowieso gar keine Sicherheit, kann man also auch guten Gewissens abschalten.

Gruß

Marsupilami
 
Erstmal vielen Dank.:)

Eigentlich Schade...wo doch bei Amazon fast nur positive Bewertungen zu diesem Gerät zu lesen waren, mehr noch als von Netgear-Geräten.

So wie es aussieht, wäre vielleicht dann doch dieses Gerät dann die bessere Wahl für mich:

http://www.amazon.de/Netgear-DG834N...1528062?ie=UTF8&s=ce-de&qid=1182495662&sr=1-1

Netgear DG834NB RangeMax (wenn auch ziemlich teuer)

Kann mir Jemand was zu diesem Gerät sagen? Soll angeblich auch ADSL2+ fähig sein und (hoffentlich) den gleichen Funktionsumfang haben, wie mein älterer WGT624v2.

Wieso "Punkt 10" allerdings nicht sicher sein soll, verstehe ich allerdings nicht. Das Jemand genau dieselbe MAC-Adresse in meinem Umfeld hat und auf das Gerät zugreifen kann, sollte doch ziemlich unwahrscheinlich sein, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf jeden Fall würde ich die Fritz!box Fon Wlan 7170 kaufen. Besitzr diese Gerät ebenfalls und bin damit sehr zufrieden. Funktioniert jedenfalls auch für ADSL2+.
Die WLAN Verschlüsselung WEP würde ich nicht verwenden, da viel zu unsicher. Auch mit MAC Adressen-Filter kann dein Netzwerk in ca. 20sec. "geknackt" werden. Benute daher lieber WPA2 und aktualisiere Windows XP auf Service Pack 2, damit der PC WPA nutzen kann. Desweiteren muss aber auch die WLAN Karte WPA2 unterstützen.
 
Die beiden Geräte kannst du nicht miteinander vergleichen. Der Netgear ist ein 802.11n-Router. Ohne den zu kennen, würde ich sagen, dass der ein leichter Overkill für dich ist, wenn du heute sogar noch gezwungen bist, bei WEP-Verschlüsselung zu bleiben.
PARALAX schrieb:
Wieso "Punkt 10" allerdings nicht sicher sein soll, verstehe ich allerdings nicht. Das Jemand genau dieselbe MAC-Adresse in meinem Umfeld hat und auf das Gerät zugreifen kann, sollte doch ziemlich unwahrscheinlich sein, oder?
Da hast du in die falsche Richtung gedacht. Die MAC-Adresse wird bei WLAN immer unverschlüsselt gesendet. Welche MAC-Adresse du hast, ist also innerhalb kürzester Zeit ausgelesen und muss nicht geknackt werden. Die eigene MAC-Adresse zu fälschen ist unter Linux genau ein sehr kurzer Befehl und unter Windows auch nur eine Sache von Sekunden. Daher bietet ein MAC-Filter überhaupt keinen Schutz.
 
Roadrunner2k schrieb:
Auf jeden Fall würde ich die Fritz!box Fon Wlan 7170 kaufen. Besitzr diese Gerät ebenfalls und bin damit sehr zufrieden. Funktioniert jedenfalls auch für ADSL2+.
Die WLAN Verschlüsselung WEP würde ich nicht verwenden, da viel zu unsicher. Auch mit MAC Adressen-Filter kann dein Netzwerk in ca. 20sec. "geknackt" werden. Benute daher lieber WPA2 und aktualisiere Windows XP auf Service Pack 2, damit der PC WPA nutzen kann. Desweiteren muss aber auch die WLAN Karte WPA2 unterstützen.

Und genau da liegt das Problem. Nicht alle Geräte können damit umgehen, z.B. die WLAN Funktion vom Nintendo DS nicht (unterstützt nur WEP). Gibt es denn praktisch gesehen schon Tools, mit denen sich das Netzwerk so leicht anzapfen lässt? Ich müßte das ja spätestens sehen, wenn die Verbindung lansgsamer wird und ich ein fremdes Gerät im Router sehe. Dann könnte Derjenige höchstens mein Internet mitbenutzen, nicht aber auf den Laptop (WLAN) und schon gar nicht auf den PC zugreifen, der noch am LAN-Kabel hängt.

Und 20Min. sind schon eine lange Zeit, wer würde die schon opfern und zudem eine Straftat begehen? Ist das überhaupt in der Form schonmal nachweislich vorgekommen?
 
PARALAX schrieb:
Und genau da liegt das Problem. Nicht alle Geräte können damit umgehen, z.B. die WLAN Funktion vom Nintendo DS nicht (unterstützt nur WEP). Gibt es denn praktisch gesehen schon Tools, mit denen sich das Netzwerk so leicht anzapfen lässt? Ich müßte das ja spätestens sehen, wenn die Verbindung lansgsamer wird und ich ein fremdes Gerät im Router sehe. Dann könnte Derjenige höchstens mein Internet mitbenutzen, nicht aber auf den Laptop (WLAN) und schon gar nicht auf den PC zugreifen, der noch am LAN-Kabel hängt.

Und 20Min. sind schon eine lange Zeit, wer würde die schon opfern und zudem eine Straftat begehen? Ist das überhaupt in der Form schonmal nachweislich vorgekommen?

Wo lebst du?
Erstens meinte ich 20 Sekunden.
Zweitens benutzt du Linux um WLANs zu knacken.
Drittens lesen
Viertens, wenn ich mich im Router befinde kannn ich nicht nur auf das Netzwerk, sondern auf alle angeschlossenen Geräte zugreifen. Werst nicht glaubt, selber Schuld wenn dritte vertrauliche/ persönliche Daten von dir besitzen. Vielleicht Kontodaten, Steuererklärung, usw.
 
Ich bin nicht blind, Danke.;)

Bleibt trotzdem noch die Tatsache das es illegal und strafbar ist. Und deswegen stellt man ungerne sein ganzes Netzwerk um.

"Wer unbefugt Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen
unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, sich oder
einem anderen verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/arc...x.php3?seite=7

Wenn Jemand auf mein Netzwerk zugreift, wird es im Router dokumentiert samt IP. Dann kann man immernoch reagieren.

Bis dahin bleibt WEP für mich (und für viele Andere) erstmal noch sicher genug.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche IP soll dokumentiert werden?
Wenn jemand in dein WLAN mit der gefälschten MAC-Adresse deines Notebooks eindringt und über deinen Internetanschluß Unfug anstellt, dann ist es deine IP die überall hinterlassen wird.

Gruß
 
PARALAX schrieb:
Ich bin nicht blind, Danke.;)

Bleibt trotzdem noch die Tatsache das es illegal und strafbar ist. Und deswegen stellt man ungerne sein ganzes Netzwerk um.

"Wer unbefugt Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen
unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, sich oder
einem anderen verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei
Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/arc...x.php3?seite=7

Wenn Jemand auf mein Netzwerk zugreift, wird es im Router dokumentiert samt IP. Dann kann man immernoch reagieren.

Bis dahin bleibt WEP für mich (und für viele Andere) erstmal noch sicher genug.;)

Bei Rot über die Ampel gehen ist auch nicht erlaubt!!!
Wenn jemand bei dir eingebrochen wäre (per PC via WLAN), was machst du denn?
Rennst zur Polizei und sagst: "Da ist einer in mein Netzwerk eingebrochen, aber ich habe die IP!!!" (Die nützt dir im übrigen dar nichts, ebenso wie die MAC Adresse, aber das wirst du sicherlich Wissen du Experte)
Antwort der Polizei: "Nummer ziehen und hinten anstellen.":-Ö
 
Ich habe nie behauptet, das ich ein "Experte" bin, wobwohl ich schon mindestens 13 Jahre mit PC's und deren Technik zu tun habe.;)

Aber manchmal ist auch der etwas unsichere Weg der Vernünftigste, nämlich dann wenn man keine Zeit oder kein Geld für Umrüstungen investieren möchte (siehe weiter oben). Da muß man halt mit einem gewissen Restrisiko leben, das (praktisch gesehen) mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:100000 hier bei mir statt finden wird.:)

Oder willst Du mir etwa erzählen, das hier Jemand im Umkreis von 50-60 Metern Reichweite nur darauf wartet, sich vor einer dicken Hauswand Jemand den Spaß macht mal eben so in ein fremdes Netzwerk rein zu hacken? Also ich hatte so einen Fall noch nie und werde ihn wohl auch mit einer etwas veralteten Verschlüsselung nie haben. Zudem habe ich gerade mal eine ziemlich wacklinge Verbindung zu einem anderem Accespoint (außer Meinem natürlich), der in meinem Laptop angezeigt wird. Sehr unwahrscheinlich, das es da Jemand bis zu mir schafft.

Okay, ich wohne in einem dicktbesiedelten Gebiet aber ich glaube nicht, das es der Router hier durch eine 10 Meter breite Straße und 2 Hauswände schafft, jedenfalls nicht mit einer stabilen und dauerhaften Verbindung. Aber wer weiß...vielleicht lieg ich ja auch hier falsch. Ich lass mich gerne überraschen.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
langsam geht die Rechtsauffassung dahin, dass das Betreiben einen ungeschützten Netzwerkes - und dazu gehört seit kurzen auch ein WEP-verschlüsseltes - ähnlich gesehen wird wie Anstiftung um Diebstahl durch z.B. ein nicht abgeschlossenes Auto.
Und ich kenne Leute (z.B. Studis), die nach einem Umzug ersr mal schauen, ob sie nicht irgendwie kostenlos mitsurfen können, bevor sie sich selber DSL zulegen.
Und wenn ich mich recht entsinne, hate erst kürzlich ein 63-jähriger Nürnberger Schwierigkeiten, weil über sein ungeschütztes Netzwerk Dinge bestellt und nicht bezahlt wurden und der Shop die Internet-IP natürlich geloggt hatte. Und der Eindringling bekommt ja eine IP vom geenterten Netzwerk (DHCP) oder bringt eine aus den HOME-Bereich mit. Bestenfalls wird die MAC-Adresse vom Router geloggt und die lässt sich - wie bereits festgestellt wurde - leicht fälschen. Also einen Eindringling nachträglich zu identifizieren, dürfte nicht einfach sein...und das war sicher noch eine der "harmloseren" denkbaren Straftaten im/über Internet!
 
Da stimme ich dir zu frueh68. Endlich einer der Ahnung von der Materie hat.
 
Zitat von frueh68:
langsam geht die Rechtsauffassung dahin, dass das Betreiben einen ungeschützten Netzwerkes - und dazu gehört seit kurzen auch ein WEP-verschlüsseltes - ähnlich gesehen wird wie Anstiftung um Diebstahl durch z.B. ein nicht abgeschlossenes Auto.

Na dann belege mal diese Rechtsauffassung mit einer vertrauenswürdigen Quelle, z.B. mit dem Aktenzeichen des entsprechenden Gerichtsurteils.
Mir scheint es mehr, als wäre das Deine persönliche Rechtsauffassung.

mfG
h1watcher
 
frueh68 schrieb:
... dass das Betreiben einen ungeschützten Netzwerkes - und dazu gehört seit kurzen auch ein WEP-verschlüsseltes - ähnlich gesehen wird wie Anstiftung um Diebstahl ...
Nur kurz angemerkt, was ist mit denen, die solche Geräte herstellen oder verkaufen... :gruebel: der Markt ist voll mit Geräten, die nur WEP-Verschlüsselung unterstützen, auch heute noch. Ja die Quelle würde mich auch mal interessieren.
 
In dem Fall ging es um eine ungeschützen Zugang, WEP gilt aber immer noch als geschützter Zugang, auch wenn dieser mittlerweile geknackt worden ist. Ich merke noch zusätzlich an, daß dann jeder Hersteller und Verkäufer sowohl im Handbuch als auch beim Verkauf eines solchen Gerätes explizit auf diesen Umstand hinweisen muß...
 
was ist ein Schutz wert, der in Sekunden mit Software aus dem Internet überwunden ist und wie wird ein Richter dies bewerten???
und das mit dem Manual mag in USA gelten, bei uns heisst's "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" ;-))
Da wäre ich sehr vorsichtig, jedenfalls habe ich den NOXON (der erste, war relativ günstig) schnell wieder zurückgegeben, WEP im WLAN kommt für mich nicht in Frage und der WoZi-Laptop als Accesspoint mit WEP war mir auch zu blöde...
 
Du lenkst von deiner Aussage ab... ;)
frueh68 schrieb:
...und dazu gehört seit kurzen auch ein WEP-verschlüsseltes...
Wo steht geschrieben, daß ein Richter WEP-Verschlüsselung als ungeschützten Zugang betrachten würde. Oder ist es doch mehr deine eigene Auffassung?
Es geht hier um zwei verschiedene Dinge...
  • Dem eigentlichen Täter ohne Hilfsmittel Zugang zu ermöglichen und
  • dem Täter nur mit Einsatz illegaler Wege Zugang zu ermöglichen.
 
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