[Problem] Teilweise keine Inbound Calls möglich

Mega-Zord

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Hallo,
mein Vater und ich teilen uns seit ca. einem Jahr einen Kabeldeutschland Internetanschluss. Das Kabelmodem steht auf dem Dachboden des Mehrfamilienhauses. Jeder von uns beiden hat in seiner Wohnung daran angeschlossen eine Fritzbox stehen, ich eine 7170, mein Vater eine 7050. Auf jeder Fritzbox ist der entsprechende Account bei sipgate eingerichtet. Bis vor kurzem hat auch alles super geklappt. Anrufe kamen an und man konnte Outbound Calls tätigen. Ein Blick auf das Kabelmodem hat mir verraten, dass dieses jetzt eine IPv6 WAN Adresse hat (war nicht immer so). Kabeldeutschland hat wohl mindestens ein Update auf das Modem gespielt.

Vor 2 oder 3 Wochen ist es aber passiert, dass bei keinem von uns mehr Inbound Calls ankamen. Nach draußen telefonieren war aber von beiden Anschlüssen aus möglich. Am nächsten Tag hat bei mir auf einmal wieder alles funktioniert, obwohl ich nicht wirklich was getan habe außer die üblichen Verzweiflungstaten (Hardware neu starten, sipgate Account neu einrichten mit den selben Daten). Bei meinem Vater läuft es bis heute nicht. Ab und zu kommt wohl ein Anruf an, aber das ist ja keine Lösung.

Ich habe auch schon viel mit sipgate geschrieben, ohne jedoch eine Lösung zu finden.
- Auf der Fritzbox Portweiterleitung aktiv halten für... habe ich mehrere Werte getestet
- Portweiterleitung auf dem Kabelmodem für Port 5060 an die MAC der Fritzbox meines Vaters

Wobei das Portforwarding etwas komisch funktioniert. Ich kanns z.B. keine ganzen Portbereiche weiterleiten sondern wirklich nur einzelne Ports... echte Kackhardware liefern die da aus bei Kabeldeutschland.

Das seltsame ist halt, dass es bei mir ja problemlos läuft., obwohl ich mit meiner Fritzbox 7170 ja am selben Kabelmodem hänge.

Vielleicht hat hier ja noch jemand ein paar Tipps für mich.

Grüße
Florian
 
Hallo Florian,

welches Kabelmodem verwendet ihr? Welches Gerät agiert als Router? Ist das tatsächlich so, dass ihr zwei Fritzboxen per LAN am Kabelmodem angeschlossen habt und beide auf Port 5060 SIP eingestellt sind? Wie sieht denn die Registrierung auf der Sipgate-Seite aus (Kunden-Center, Details)? Kann mir schwer vorstellen, dass beide Geräte mit den gleichen IP-Adressen und Ports registriert sind.
Wenn dein Anschuss wirklich auf IP-V6 umgestellt wurde, solltest du beim KDG-Support erfragen, ob sich das wieder rückgängig machen lässt. Es gibt auch schon Beiträge hier im Forum, wonach sich das im KDG-Kundencenter selbst umstellen lässt.

VG R.
 
Die Weboberfläche vom Kabelmodem gibt nicht so viel her über die genaue Identität. Muss mal gucken, ob der Netzwerkschrank auf dem Dachboden noch offen ist oder ob ich den Vermieter mal nach dem Schlüssel fragen muss.

Beide Fritzboxen sind per LAN am Kabelmodem, ja. An beiden Fritzboxen habe ich nur die Konfiguration vorgenommen, die auf der sipgate Seite stehen. Ports habe ich nicht explizit eingestellt.

Wegen der Accountdaten muss ich nachher mal schauen, da habe ich jetzt nur meine eigenen. Der Anschluss ist auch irgendwie gerade wieder offline. Sprich, ich kann nun auch meine Nummer wieder nicht erreichen :(

Gibt es denn bekannte Probleme mit IPv6 und sipgate? Muss ich auch mal meinen vermieter fragen, er das auf v4 umstellen könnte. Wobei ich eigentlich ungern Symptome beseitige. IPv6 ist nun einmal der neue Standard. Laut sipgate gäbe es damit keine Probleme.
 
- Portweiterleitung auf dem Kabelmodem für Port 5060 an die MAC der Fritzbox meines Vaters

Wobei das Portforwarding etwas komisch funktioniert. Ich kanns z.B. keine ganzen Portbereiche weiterleiten sondern wirklich nur einzelne Ports... echte Kackhardware liefern die da aus bei Kabeldeutschland.
Es kann sich gar nicht um ein Kabelmodem handeln, wenn mehrere LAN-Anschlüsse dran sind. Portweiterleitungen kann man auch nur in einem Router einrichten. IPv6 funktioniert auch nur mit IPv6-fähigen Routern. Mit einem DS Lite-Anschluss, den ihr jetzt habt, funktioniert die IP-Telefonie nicht mehr mit euren Fritzboxen.
 
Ok, das Gerät von Kabeldeutschland hat genaugenommen ein Modem, Router, Firewall, Switch und WLAN-Accesspoint integriert. Oft wird so etwas heutzutage fälschlicher Weise nur noch als Modem oder Router bezeichnet.

Mein Internet kommt nicht aus der Telefondose, sondern aus dem Koaxialkabel aus dem auch das Bild für den Fernseher rausfällt. Wenn man im Hinterkopf behält das der ISP Kabeldeutschland ist, gehe ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass ich Kabelinternet habe.

Dass die WAN Adresse nun in Hexa mit Doppelpunkten dargestellt wird und 128bit hat, ist zudem ein eindeutiges Indiz für IPv6 ;)
 
Das bestätigt ja nur das bisher Gesagte. Bei dem Kabel-Router handelt es sich entweder um den Typ Hitron CVE-30360 oder CBN CH6640E. Über das Kundencenter lassen sich diese in den Bridge Mode versetzen und funktionieren dann als reine Kabelmodems. IPv6 mit DS Lite ist dann natürlich nicht mehr aktiviert. Eine daran angeschaltete Fritzbox erhält eine öffentliche IPv4-Adresse. Sie muss in dem Fall mit "Internetverbindung selbst aufbauen (NAT-Router mit PPPoE oder IP)" eingerichtet werden, und nicht als IP-Client. Ob sich im Bridge Mode des Hitron zwei Fritzboxen parallel an das Kabelmodem anschließen lassen und jede eine eigene öffentliche IPv4-Adresse bekommt, ist aber nicht sicher. Das musst du ausprobieren.
 
Das Hitron Teil muss leider Router bleiben, da dort auch noch andere Haushalte per Switch dran hängen. Das sind zum Teil Studenten WGs, die sich wohl kaum eigene Router kaufen, damit ich und mein Vater telefonieren können. Fritzbox als IP-Client muss also leider bleiben.

Ich bezweifle auch stark, dass mir Kabeldeutschland mehrere IPs gibt... "Hallo wir sind drölf Haushalte, die sich einen Anschluss teilen und auch nur einmal bezahlen. Bitte geben Sie uns doch ein paar ihrer kostbaren IPv4 Adressen."

Das mit dem Bridgemodus wusste ich nicht. Jetzt verstehe ich auch, was du meintest.

So langsam ahne ich, wie groß die Problematik überhaupt ist und wundere mich immer mehr, dass es überhaupt mal funktioniert hat :D
 
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