sämtliche Netzdaemon-basierende Pseudo-Images wie "telnetd", "SiaB" eigentlich zum Scheitern verurteilt.
Das stimmt so nicht ganz ... vom Stoppen im Rahmen von prepare_fwupgrade ist in puncto Netzwerk nur der WAN-Teil (ggf. auch noch WLAN, je nach Parametern) betroffen, die anderen Daemons laufen weiter. Was da tatsächlich passiert, kann man ja nachlesen, denn es ist ein Shell-Skript. Ohne zusätzliche Aktionen zur Wiederbelebung kann man aber den dsld (der macht bei einer Box im Router-Mode den WAN-Teil aus, im IP-Client-Mode ist das noch etwas anderes) ebensowenig verwenden wie das USB-Subsystem und angesteckte USB-Sticks zur Speicherung von Daten - auch das ist ein Aspekt, der eine Anpassung von modfs für so ein Pseudo-Image-Szenario (nach meiner Ansicht) erforderlich macht, zumindest dann, wenn man einen dort vorhandenen Stick einbeziehen muß/will, um z.B. auch Swap-Space dort zu nutzen.
Ich habe mal das modfs-Pseudo-Image mal von wget auf "embeded FW-Image" umgestellt, dies könnte wie folgt aussehen:
Wenn Du das tatsächlich so umsetzen willst, empfehle ich bereits im "image"-File das modfs-Paket in ausgepackter Form abzulegen - wenn man noch das modfs-Skript ändert, wäre sogar die Verwendung von getrennten Files (kernel.image + filesystem.image) anstelle der AVM-Datei noch überdenkenswert und die schonendste Lösung beim Speicherverbrauch.
Deine Vorstellungen mit dem Kopieren der Dateien im tmpfs könnten jedenfalls recht schnell sogar bei einer 7490 an ihre Grenzen stoßen (wir nehmen ja an, daß es keinen USB-Stick für temporären Speicher gibt, denn das USB-Subsystem ist gestoppt), denn da hast Du dann schon mal 2x das AVM-Image (rd. 24-25 MB pro Image) im tmpfs liegen, bevor es überhaupt ans Auspacken des Images gehen kann, wobei das mit ein paar Änderungen auch im tmpfs ablaufen könnte. Vor dem umgehenden Speichermangel bewahrt Dich in diesem Falle vermutlich (ich will es jetzt gar nicht testen) nur die Tatsache, daß etwas Druck schon durch das automatische "prepare_fwupgrade" "aus dem Kessel" ist - was ich ja auch als denkbare Problemlösung bei Speicherproblemen (besonders auf dem Modellen mit nur 128 MB RAM) empfehle.
Es ist am Ende tatsächlich nicht so ganz einfach, ein passendes Pseudo-Image zu erzeugen, wenn man nicht für jede neue Version "von Hand" nacharbeiten will und schon unterschiedliche Ausstattungen der Boxen (die 7490 ist ja immer noch am üppigsten ausgestattet, die kleineren fallen da recht schnell ab, besonders beim Hauptspeicher und beim "Restplatz" im NAND-FS bei nur 128 MB NAND-Flash gesamt) machen das schon bei einer einzigen Firmware-Version (die natürlich trotzdem pro Box auch noch die richtige sein muß) recht schwierig. Eine Zeitlang habe ich mit dem Gedanken an einen "Pseudoimage-Generator" gespielt, der anhand der richtigen Einstellungen in einem HTML-Formular ein passendes Image erzeugt und zum Download anbietet. Inzwischen denke ich aber auch, daß es sinnvoller ist, die Internetverbindung wieder mit Leben zu erfüllen und auch den USB-Speicher wieder einzubinden. Dann steht sowohl das Internet als Quelle als auch der USB-Speicher wieder zur Verfügung. Der ganze Rest (KiSi, Telefonie, usw.) interessiert mich an dieser Stelle dann nicht wirklich, denn ich gehe von einem Neustart nach Modifikation aus - das macht es dann wieder etwas leichter, weil die unterschiedliche Software-Ausstattung der Boxen nicht mehr so sehr ins Gewicht fällt. Meine grundsätzliche Kritik der "Pseudo-Images" als Mittel zum regulären Start des Telnet-Daemons bleibt davon allerdings unberührt ... als regelmäßiges Mittel ist mir persönlich diese Methode einfach zu unsicher.