Hallo,
ich hoffe, es gibt eine einfach Antwort für folgende Frage, zu der ich aber leider nichts im Forum gefunden habe:
Welche Firewall-Regel benötige ich, um auf einer FritzBox 7390 OpenVLN Client Anfragen per IPv6 an den OpenVPN Server auf der Box weiterzuleiten?
Das Problem etwas ausführlicher:
1. Bisher: Verbindung über IPv4
Um eine OpenVPN Bridge auf einer sonst unveränderten Box mit Originalfirmware zum laufen zu bekommen, muß man ja eine entsprechende Firewallregel einfügen, damit Anfragen von außen überhaupt an das openvpn Binary weitergeleitet werden. (Wobei ich hier annehme, dass es bzgl. Client/Server Kommunikation egal ist, ob man dann TUN oder TAP nutzt.)
2. Ziel: Verbindung über IPv6
Nachdem bein Anbieter (Inexio/Quix) nur noch echte IPv6 Adressen vergibt, versuche ich, die Client/Server Verbindung einfach per IPv6 abzuwickeln. (Im VPN nutze ich erstmal weiter IPv4, wobei ich wiederum annehme, dass das bei Bridging sowieso egal ist.)
3. Was funktioniert: IPv6 innerhalb Heimnetz, Portfreigabe für normalen Rechner
3.1 Durch Wechsel von "proto tcp" auf "proto tcp6" funktioniert der Verbindungsaufbau prinipiell. Das habe ich getestet, in dem ich aus meinem Heimnetz an die externe, vom ISP zugewiesene IPv6 Adresse eine Verbindung aufbaue.
3.2 Auch der MyFritz Fernzugang funktioniert vom Heimnetz eines Freundes aus. Daraus schließe ich, dass ich zumindest eine "echte" IPv6 Adresse habe, an die alle Anfragen weitergeleitet werden.
4. Was nicht funktioniert: IPv& forwarding auf die Box von außen
Was nun nicht fuktioniert ist der Verbindungsaufbau des VPN Clients aus dem Heimnetz des besagten Freundes (der übrigens beim selben ISP ist).
5. Firewall Experimente
Ich nehmen nun zumindest an, dass auch hier natürlich eine Firewall-Regel fehlt. Wenn ich eine zu einem meiner Rechner über das Webinterface eintrage, bekomme ich einen Eintrag wie den hier (port und xxxx ersetzen natürlich die echten Daten):
Das ist schonmal eine ganz andere Stelle als die, an der die IPv4 Firewall-Regen stehen, was mir erstmal nicht einleuchtet.
Ich habe dann per Hand folgendes versucht:
oder die xxxx durch die Interface ID des lan interfaces zu ersetzen (die habe ich per ifconfig auf per telnet rausgefunden.
Beides funktioniert leider aber auch nicht.
(Übrigens haben die lan:0 und lan:1 Schnittstellen beide nur IPv4 Adressen, falls das relevant ist; nur lan hat eine IPv6).
6. Zusammengefaßt
Ich finde viele Berichte, wie man IPv6 innerhalb eines gerouteten VPN spricht, ich möchte eigentlich alles lassen wie es ist, nur für die Verbindung eben IPv6 Adressen nehmen.
Ich hoffe natürlich, dass das für die, bei denen das bereits läuft eine einfache Frage ist.
Vielen Dank schonmal für alle, die den langen Text lesen, aber ich wollte lieber mehr Infos liefern als zu wenig.
ich hoffe, es gibt eine einfach Antwort für folgende Frage, zu der ich aber leider nichts im Forum gefunden habe:
Welche Firewall-Regel benötige ich, um auf einer FritzBox 7390 OpenVLN Client Anfragen per IPv6 an den OpenVPN Server auf der Box weiterzuleiten?
Das Problem etwas ausführlicher:
1. Bisher: Verbindung über IPv4
Um eine OpenVPN Bridge auf einer sonst unveränderten Box mit Originalfirmware zum laufen zu bekommen, muß man ja eine entsprechende Firewallregel einfügen, damit Anfragen von außen überhaupt an das openvpn Binary weitergeleitet werden. (Wobei ich hier annehme, dass es bzgl. Client/Server Kommunikation egal ist, ob man dann TUN oder TAP nutzt.)
Code:
internet_forwardrules = "tcp 0.0.0.0:443 0.0.0.0:443 0",
"tcp 0.0.0.0:1194 0.0.0.0:1194 0 # VPN TCP";
2. Ziel: Verbindung über IPv6
Nachdem bein Anbieter (Inexio/Quix) nur noch echte IPv6 Adressen vergibt, versuche ich, die Client/Server Verbindung einfach per IPv6 abzuwickeln. (Im VPN nutze ich erstmal weiter IPv4, wobei ich wiederum annehme, dass das bei Bridging sowieso egal ist.)
3. Was funktioniert: IPv6 innerhalb Heimnetz, Portfreigabe für normalen Rechner
3.1 Durch Wechsel von "proto tcp" auf "proto tcp6" funktioniert der Verbindungsaufbau prinipiell. Das habe ich getestet, in dem ich aus meinem Heimnetz an die externe, vom ISP zugewiesene IPv6 Adresse eine Verbindung aufbaue.
3.2 Auch der MyFritz Fernzugang funktioniert vom Heimnetz eines Freundes aus. Daraus schließe ich, dass ich zumindest eine "echte" IPv6 Adresse habe, an die alle Anfragen weitergeleitet werden.
4. Was nicht funktioniert: IPv& forwarding auf die Box von außen
Was nun nicht fuktioniert ist der Verbindungsaufbau des VPN Clients aus dem Heimnetz des besagten Freundes (der übrigens beim selben ISP ist).
5. Firewall Experimente
Ich nehmen nun zumindest an, dass auch hier natürlich eine Firewall-Regel fehlt. Wenn ich eine zu einem meiner Rechner über das Webinterface eintrage, bekomme ich einen Eintrag wie den hier (port und xxxx ersetzen natürlich die echten Daten):
Code:
landevices {
landevices_version = 2;
landevices {
ip = 0.0.0.0;
name = "Test";
mac = 00:00:00:00:00:00;
medium = medium_unknown;
auto_etherwake = no;
ifaceid = ::xxxx:xxxx:xxxx:xxxx;
type = neightype_unknown;
staticlease = no;
ipv6firewall {
enabled = yes;
exposed_host = no;
ping6_allowed = yes;
rules = "TCP port-port";
}
Das ist schonmal eine ganz andere Stelle als die, an der die IPv4 Firewall-Regen stehen, was mir erstmal nicht einleuchtet.
Ich habe dann per Hand folgendes versucht:
Code:
ifaceid=::;
Code:
ifaceid = ::xxxx:xxxx:xxxx:xxxx;
Beides funktioniert leider aber auch nicht.
(Übrigens haben die lan:0 und lan:1 Schnittstellen beide nur IPv4 Adressen, falls das relevant ist; nur lan hat eine IPv6).
6. Zusammengefaßt
Ich finde viele Berichte, wie man IPv6 innerhalb eines gerouteten VPN spricht, ich möchte eigentlich alles lassen wie es ist, nur für die Verbindung eben IPv6 Adressen nehmen.
Ich hoffe natürlich, dass das für die, bei denen das bereits läuft eine einfache Frage ist.
Vielen Dank schonmal für alle, die den langen Text lesen, aber ich wollte lieber mehr Infos liefern als zu wenig.
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