Recovery (.exe) vs. Werkseinstellungen

ralph.sprenger

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Kann jemand fachkundig berichten, was das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen aus der Weboberläche der Box heraus im Gegensatz zu dem Ausführung des AVM Recovery (WIN .exe) bewirkt?

Hintergrund der Frage: nach monatelangem Versuch, ein merkwürdiges Verhalten an einer 7490 im WLAN-Stromsparmodus auszumerzen, scheint mir dies erst nach dem Recovery via der AVM .exe gelungen zu sein. Es scheint, also ob dort umfassender die diversen Flashberreiche der Box zurückgesetzt werden, als dies mit "Werkseinstellungen geschieht.

So wie es bei mir ausschaut, wurde das Fehlverhalten durch einen fehlerhaften Import der Einstellungen des Vorgängermodells (7270v3) erzeugt. War damals auch ersichtlich durch z.B. falsche Zuordung von Telefonnummern zu Telefoniegeräten u.a., was nachträglich manuell korrigiert werden musste. Mein Verdacht jetzt, dass hier resistente Fehler importiert wurden, die auch nach rücksetzen auf Werkseinstellungen noch greifen.

"Werkseinstellungen" scheint wohl nicht so umfänglich den Flashspeicher zu cleanen wie Recover. Liege ich da richtig?
 
Recovery überschreibt die Firmware
Werkseinstellungen stellt nur die Einstellungen zurück auf Standard
 
Dann wäre ein Neuflashen der Firmware via. FW-Update und anschließendes Ausführen "Auf werkseinstellungen zurücksetzen" 100% identisch vom Endergebnis zur Recovery?
 
Moins

Um beispielsweise freetz komplett loszuwerden reichen die Werkseinstellungen nicht.
Auch ein normales Firmwareupdate nicht.
AVM löscht/überschreibt bei Werkseinstellungen nur was es kennt und dazu gehören die Freetzeinstellungen nicht.
...dann hilft nur die Recovery.exe.
Weil die Recovery MTD Partitionen überschreibt, in denen sich auch die Freetzeinstellungen befinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dies ist dann doch aber ein deutlicher Hinweis darauf, dass Recovery mächtiger ist. Also auch z.B. "korrupte" Einstellungsimporte glattbügelt. Oder?
 
Mächtiger und gefährlicher. ;)

Bei Dualbootboxen wie der 7490 führt ein Recovery zu einer Singlebootbox.
Erst der folgende Firmwareupdate macht sie Dualbootfähig, bei gleicher Kernelversion.
Der nächste Firmwareupdate löscht die Recoveryfirmwareversion und ersetzt sie durch den des ersten Firmwareupdates.
...u.s.w.

Die Recovery setzt sie in einen "definierten" Zustand zurück.
 
Danke für deine Antworten.

Jetzt habe ich noch zwei Fragen:

1. dEnkst du, dass ein fehlerhafter Einstellungs-Import (also Importfehler, keine Konfigfehler) von Vorgängermodellen Fehler verursachen kann, die "Werkseinstellungen" überleben?

2. Ist nach einem Recovery (weil dann Single Boot Modus) ein anschließendes normales FW-Update zu empfehlen, weil sonst nachteilig oder gar gefährlich?

Grüße
Ralph
 
Zu 1.
Hier wirds spekulativ, ist der Verdacht gegeben, dass es so ist, dann den Import sequentiell laden.

Vorraussetzung:
Export: Mit Passwort
Import: aus einer FRITZ!Box eines anderen Modells

Zu 2.)
Nur bei Dualbootboxen.
Wenn die Recoveryfirmware OK ist, man nicht Updaten möchte.
Manche Recoveries sind ja auch identisch mit der aktuellen Firmwareversion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und nicht mal die schafft es vollständig.

Ich verstehe es von Seiten des Herstellers schon, dass solche Recoverymaßnahmen immer eine Grätsche zwischen Erfolg aber auch Prozesssicherheit darstellen.
Gibt es aber keine Weg, einen 100% Auslieferzustand zu erzielen? Und ich meine 100% und nicht nur die Oberfläche OK mit schlummernden Resten in dunklen Ecken?
 
ein recover mit dem AVM-Tool (oder die Alternative mit dem ruKernelTool) sind beim PC einem Image-entsprechend.
das FW-Update mit Werksreset, ähnelt beim PC eher der Reparatur

um den von dir gewünschten Zustand herzustellen > recover (AVM/rKT)
 
OK, danke mal für alle Antworten.
Ob das Recovery seine Arbeit in meinem Sinn vollbracht hat, kann ich sicher in ca. 1 Woche sagen, ich berichte dann kurz wieder.
 
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