RealHendrik
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Den Austausch der Anlage sehe ich auch nicht als notwendig an, im Gegenteil. Allein aus Gründen der Nachhaltigkeit: Das wäre Erzeugung von Elektroschrott. Das genannte LAN-Modul ist sauteuer, keine Frage. Es hat aber gegenüber einer externen Routerlösung gleich mehrere Vorteile:
1.) "Monolithische" Integration: hier müssen nicht zwei Geräte (Router und Anlage) aufeinander konfiguriert/abgestimmt werden. Das funktioniert zwar, je nach Routermodell, leidlich gut, bleibt meiner Ansicht nach jedoch nur eine Notlösung - eher eine Angelegenheit für Leute, die ihre alte Anlage nicht austauschen können, die aber auch nicht auf IP-Telefonie aufrüstbar ist. Immerhin stehen mit dem LAN-Modul bis zu acht Kanäle ohne gegenseitige Einschränkung zur Verfügung. Außerdem: Soo kompliziert ist die Anlage auch nicht zu konfigurieren. Vielleicht nicht ganz so einfach wie eine Fritzbox, dafür aber deutlich funktioneller.
2.) Die postulierte Forderung nach Konfigurierbarkeit der Anlage über das Netzwerk ist mit dem LAN-Modul automatisch gegeben: Der Tk-Suite-Server, der u.a. zur Anlagenkonfiguration dient, ist im LAN-Modul integriert. Ohne zusätzliche Software kann jeder Webbrowser im Netzwerk auf die Anlage zugreifen.
2a.) Dazu gibt es auch noch die Möglichkeit, eine sehr ordentliche CTI-Software auf jedem Rechnerarbeitsplatz zu installieren und sie den am gleichen Platz befindlichen Telefonen zuzuordnen, incl. Wählhilfe, Kontaktverzeichnis, Verbindungslisten, "Besetztlampenfeld"... Auch lassen sich Rufnummern aus jeder Anwendung (Webbrowser, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Textverarbeitungen...) markieren und mittels definierter Tastenkombination automatisch wählen. Oder alternativ dazu können auch TSP bzw. TAPI verwandt werden, die mit entsprechend vorhandener Branchensoftware weitere Arbeitserleichterungen bringen (z.B. automatischer Aufruf der Kundenmaske vor Annahme des Gesprächs o.ä.)
3.) Die Anlage ist dem Kunden vertraut. Er muss sich im Prinzip nicht auf Neues einlassen, sondern kann wie gewohnt damit arbeiten. (In diesem Fall scheint ein subjektiver Dünkel vorzuliegen, durch die der Threadersteller die Anlage mit negativen Gefühlen wahrnimmt. Da hat der einstige Errichter wohl viel Sch... hinterlassen und zudem über Gebühr abkassiert. Dass es auch wesentlich besser geht, und zwar tatsächlich mit dem bereits vorhandenen Equipment, scheint er nicht zu ahnen,)
Was eindeutig gegen IP-Telefone, weder in der Cloud noch an einer dedizierten IP-Anlage, spricht: Wenn der Anbieter der Anlage bzw. der Cloudlösung kein Autoprovisioning für die gewünschten Telefone vorsieht, muss nicht nur die Anlage/Cloud-Tk eigens konfiguriert werden, sondern auch noch jedes Telefon einzeln. Wenn jemand sich nicht flüssig mit der Materie auskennt, kann das bei sechs Nebenstellen schon unübersichtlich werden. Bei der Agfeo werden sämtliche Nebenstellen auf einen Blick in der Anlage konfiguriert (also noch monolithischer, sozusagen - nur eine einzige Oberfläche für alles) - die ST sind von sich aus "doof" und nur Tastatur, Display und Handapparat an der Anlage. Noch komfortabler kann man es eigentlich nicht haben, mit reiner IP.Umgebung in der Cloud sowieso nicht. Allein die Fernwartung wird dadurch stark vereinfach: "Frau Müller möchte gerne Ziel XY auf die dritte Funktionstaste rechts programmiert haben, und Herr Schmidt braucht noch eine Rufumleitung aufs Mobiltelefon auf die F-Taste links oben" - für den Errichter mit einer Handvoll Klicks in zwei Minuten nebenbei erledigt. Dann noch kurz die neuen Tastenbeschriftungen als PDF generiert und dem Kunden per Email zuschicken. Nur ausschneiden und einlegen muss der Endanwender noch selbst... Oder er konfiguriert von vorneherein selbst. Das ist keine Raketenwissenschaft. Notfalls können so etwas auch Frau Müller und Herr Schmidt selbst machen, ohne dass sie den IT-Experten fragen müssen.
Gruss,
Hendrik
1.) "Monolithische" Integration: hier müssen nicht zwei Geräte (Router und Anlage) aufeinander konfiguriert/abgestimmt werden. Das funktioniert zwar, je nach Routermodell, leidlich gut, bleibt meiner Ansicht nach jedoch nur eine Notlösung - eher eine Angelegenheit für Leute, die ihre alte Anlage nicht austauschen können, die aber auch nicht auf IP-Telefonie aufrüstbar ist. Immerhin stehen mit dem LAN-Modul bis zu acht Kanäle ohne gegenseitige Einschränkung zur Verfügung. Außerdem: Soo kompliziert ist die Anlage auch nicht zu konfigurieren. Vielleicht nicht ganz so einfach wie eine Fritzbox, dafür aber deutlich funktioneller.
2.) Die postulierte Forderung nach Konfigurierbarkeit der Anlage über das Netzwerk ist mit dem LAN-Modul automatisch gegeben: Der Tk-Suite-Server, der u.a. zur Anlagenkonfiguration dient, ist im LAN-Modul integriert. Ohne zusätzliche Software kann jeder Webbrowser im Netzwerk auf die Anlage zugreifen.
2a.) Dazu gibt es auch noch die Möglichkeit, eine sehr ordentliche CTI-Software auf jedem Rechnerarbeitsplatz zu installieren und sie den am gleichen Platz befindlichen Telefonen zuzuordnen, incl. Wählhilfe, Kontaktverzeichnis, Verbindungslisten, "Besetztlampenfeld"... Auch lassen sich Rufnummern aus jeder Anwendung (Webbrowser, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Textverarbeitungen...) markieren und mittels definierter Tastenkombination automatisch wählen. Oder alternativ dazu können auch TSP bzw. TAPI verwandt werden, die mit entsprechend vorhandener Branchensoftware weitere Arbeitserleichterungen bringen (z.B. automatischer Aufruf der Kundenmaske vor Annahme des Gesprächs o.ä.)
3.) Die Anlage ist dem Kunden vertraut. Er muss sich im Prinzip nicht auf Neues einlassen, sondern kann wie gewohnt damit arbeiten. (In diesem Fall scheint ein subjektiver Dünkel vorzuliegen, durch die der Threadersteller die Anlage mit negativen Gefühlen wahrnimmt. Da hat der einstige Errichter wohl viel Sch... hinterlassen und zudem über Gebühr abkassiert. Dass es auch wesentlich besser geht, und zwar tatsächlich mit dem bereits vorhandenen Equipment, scheint er nicht zu ahnen,)
Was eindeutig gegen IP-Telefone, weder in der Cloud noch an einer dedizierten IP-Anlage, spricht: Wenn der Anbieter der Anlage bzw. der Cloudlösung kein Autoprovisioning für die gewünschten Telefone vorsieht, muss nicht nur die Anlage/Cloud-Tk eigens konfiguriert werden, sondern auch noch jedes Telefon einzeln. Wenn jemand sich nicht flüssig mit der Materie auskennt, kann das bei sechs Nebenstellen schon unübersichtlich werden. Bei der Agfeo werden sämtliche Nebenstellen auf einen Blick in der Anlage konfiguriert (also noch monolithischer, sozusagen - nur eine einzige Oberfläche für alles) - die ST sind von sich aus "doof" und nur Tastatur, Display und Handapparat an der Anlage. Noch komfortabler kann man es eigentlich nicht haben, mit reiner IP.Umgebung in der Cloud sowieso nicht. Allein die Fernwartung wird dadurch stark vereinfach: "Frau Müller möchte gerne Ziel XY auf die dritte Funktionstaste rechts programmiert haben, und Herr Schmidt braucht noch eine Rufumleitung aufs Mobiltelefon auf die F-Taste links oben" - für den Errichter mit einer Handvoll Klicks in zwei Minuten nebenbei erledigt. Dann noch kurz die neuen Tastenbeschriftungen als PDF generiert und dem Kunden per Email zuschicken. Nur ausschneiden und einlegen muss der Endanwender noch selbst... Oder er konfiguriert von vorneherein selbst. Das ist keine Raketenwissenschaft. Notfalls können so etwas auch Frau Müller und Herr Schmidt selbst machen, ohne dass sie den IT-Experten fragen müssen.
Gruss,
Hendrik
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