[Problem] FritzBox 7490 Firmware-Update durch Provider gesperrt

Ich hab noch kein Recover machen müssen. Zudem wäre dann das Branding weg und ich bekomme weder von inexio, noch von AVM ein entsprechendes Recover Image.
Edit: inexio hat mich freigeschaltet für Updates nachdem ich immer gemeldet habe das aktuelle FWs (die inexio noch nicht verteilt hat) problemlos laufen :)
 
Branding vorher umstellen wäre dann natürlich Pflicht.

AVM Firmwares haben als Brandings avm und 1und1 drauf.
...die Internationalen nur: avme

Was wirklich verloren geht ist ein TAR Archiv, die irgendwelche (TR-069?) Daten enthält.
...aber bei normalen Firmwareupdate wohl erhalten bleibt.

Knifflig war es, wenn Downgrade gemacht werden musste.
Mittlerweile bieten die Firmwares das aber, ohne Konfigurationsübernahme, also mit Werkseinstellungen laden.
 
Echt? Mir wurde mal gesagt das nach dem Recover das inexio Branding weg ist weil es auch nie im Standard war. Seit 6.50 ist inexio aber eh in der Standardauswahl mit drin. Schätze die sind jetzt groß genug das AVM sie rein genommen hat ;)
 
Eine providerspezifische Konfiguration ist kein Branding - derzeit kann man das wohl gerade bei der 7490 nicht oft genug wiederholen.

Bei einem "Branding" muß die Firmware die notwendigen Dateien dafür beeinhalten - bei einer providerspezifischen Konfiguration ist das Branding wohl immer "avm" und das ist in den Update-Images enthalten.

Spannend wird es bei so einer providerspezifischen Konfiguration erst dann, wenn man das/ein Recovery-Programm anwenden will (z.B. für das Downgrade von 06.50 auf 06.30) ... das verweigert bei einer Box mit providerspezifischer Konfiguration die Arbeit.

Ob am Ende inzwischen die 06.50 tatsächlich über das GUI ein Downgrade auf die 06.30 zuläßt (das Löschen der Einstellungen bei einem Downgrade war auch früher schon Usus), ist m.W. auch noch nicht abschließend geklärt ... wenn das mit
koyaanisqatsi schrieb:
Mittlerweile bieten die Firmwares das aber, ohne Konfigurationsübernahme, also mit Werkseinstellungen laden.
auch das Downgrade von 06.50 (bei der 7490, also Kernel 3.10.73 auf 2.6.32) einschließt, wäre diese explizite Festlegung bei der Aussage nett. Bisher funktionierte es m.W. nicht (bei den Laborversionen gab es sogar den passenden Warnhinweis seitens AVM), ob das mit der Release-Version noch eingebaut wurde, wäre ja nicht ganz unwichtig ... es würde auch den Boxen mit providerspezifischer Konfiguration ein Downgrade ermöglichen und das Recovery-Problem träte nur noch dann auf, wenn die Box gar nicht mehr starten will.
 
Aha, also ist davon auszugehen, dass die Boxen von inexio wohl mit einer providerspezifischen Konfiguration geliefert werden.
Inexio schrieb mir:

Code:
vielen Dank für Ihre Anfrage zum Firmwareupdate der Fritz!Box. Wir schalten Ihnen die Updatefunktion der Fritz!Box frei, sodass Sie zukünftige Firmwareupdates eigenhändig installieren können und diese nicht  mehr von unserem System getriggert werden sollten.

Bitte beachten Sie, dass wir in der Vergangenheit in Einzelfällen mit Stabilitätsproblemen durch neue Firmwareversionen zu kämpfen hatten, weshalb wir neue Firmwareversionen immer gegen unsere Vermittlungsstelle testen, bevor wir sie auf unserer Hardware installieren. Sollte es nach einem Firmwareupdate an Ihrem Anschluss zu Stabilitätsproblemen kommen, führen Sie bitte ein Downgrade auf die vorherige Version durch.

Also muss ja irgendwie ein Downgrade möglich sein...
 
@BuchIT:
Alles logisch und verständlich, was Inexio Dir da schreibt, bis zu Deiner eigenen Schlußfolgerung:
Also muss ja irgendwie ein Downgrade möglich sein...
Es wäre ja nun beileibe nicht der erste Anbieter, der mit irgendwelchen Textbausteinen arbeitet und ob sich die Notwendigkeit der Verwendung des Recovery-Programms bei einem Downgrade von der 06.50 auf eine vorherige Version tatsächlich schon bis zu Deinem Provider herumgesprochen hätte, darf man bezweifeln.

Wenn diese Notwendigkeit denn weiterhin bestehen sollte, was ich zwar nicht genau weiß (und auch jetzt nicht testen werde), aber eine solche Änderung in letzter Minute kann ich mir wieder nicht vorstellen und meines Wissens hat AVM in keinem "Changelog" bei einer Laborversion vermerkt, daß ein Downgrade nun aus der laufenden Laborversion (bzw. der Release) heraus möglich wäre, im Gegensatz zu der vorher explizit ausgesprochenen Warnung, daß diese Laborversion nur für Boxen mit AVM- und 1&1-Einstellungen (andere haben dann eben die erwähnte providerspezifische Konfiguration, die Recovery mit dem AVM-Programm verhindert) geeignet wäre.

Hat denn schon mal jemand so ein Recovery-Programm für eine providerspezifische Version der FRITZ!Box in der Hand gehabt oder zumindest eines ausgeführt? Theoretisch ist das ja nichts weiter, als bei Schreiben des TFFS in MTD3/MTD4 noch eine (zlib-deflated) "Datei" mit ID 29 in das TFFS-Image mit einzubauen ... das ginge sowohl mit als auch ohne das Einspielen einer neuen/anderen Firmware-Version. Sollte wirklich mal jemand auf so eine Programmversion treffen, wäre ein Wireshark-Mitschnitt so einer "Sitzung" sehr interessant.

EDIT:
Also ich konnte mich nun doch nicht zurückhalten und habe es einfach mal getestet ... beim Versuch, ein 06.30-Image auf eine Box mit 06.50 zu spielen, kommt die Meldung:
Anhang anzeigen 85217
und man hat nur die Wahl, ein anderes Image auszuwählen (hier hilft es auch nicht, das 06.30-Image ein zweites Mal anzupreisen "wie sauer' Bier") oder die Box neu zu starten (weil ja schon alle möglichen Services heruntergefahren sind zu diesem Zeitpunkt).

Damit wage ich sogar mal die These, daß es bei der 06.50 generell kein Downgrade mehr gibt ... die Entscheidung für eine "ältere Version" trifft ja die /var/install:
Code:
    echo "check Firmware Version: xx.${newFWver}"
    ##################################################################################
    #    BB (neu) < BB (aktuell) :   update rueckfrage anstossen
    #    BB (neu) = BB (aktuell) &&  CC (neu) < CC (aktuell) :   update rueckfrage anstossen
    ##################################################################################
    if [ "$middle_newFWver" -lt "$middle_currFWver" ] ; then
        echo "warning: Firmware downgrade detected"
        echo "set INFO led to off (modul=7, state=1)"
        /bin/update_led_off
        # behaviour for devices which basically are downgradable
        exit $INSTALL_DOWNGRADE_NEEDED
    else
        echo "DEBUG: $middle_newFWver >= $middle_currFWver"
    fi
    if [ "$middle_newFWver" -eq "$middle_currFWver" ] ; then
        if [ "$minor_newFWver" -lt "$minor_currFWver" ] ; then
                echo "warning: Firmware downgrade detected"
                echo "set INFO led to off (modul=7, state=1)"
                /bin/update_led_off
                # behaviour for devices which basically are downgradable
 [COLOR="#FF0000"]               exit $INSTALL_DOWNGRADE_NEEDED[/COLOR] <=== das ist die Stelle, wo der Vergleich 06.50 vs. 06.30 dann rauskommt
        else
            echo "DEBUG: $minor_newFWver >= $minor_currFWver"
        fi
    else
        echo "DEBUG: $middle_newFWver > $middle_currFWver"
    fi
(wobei ich die Konstruktion mit zweimal derselben identischen Fehlerbehandlung bei "DOWNGRADE_NEEDED" nicht verstehe, vielleicht ja auch nur ein "Blinddarm").

Da dort gar keine Information übermittelt wird, wieviel älter die neue Firmware-Version ist, sehe ich noch nicht, wie das bei einer 06.55 auf 06.50 dann funktionieren sollte, solange das Install-Skript keinen abweichenden Return-Code erzeugt. Würde so ein älteres install-Skript irgendwie von der Firmware dann doch mit dem "-f" aufgerufen, klappte auch das Downgrade eigentlich wieder ... ich sehe zumindest nichts, was dagegen spräche.

Problematisch ist es halt, daß ein SquashFS-Image aus einem älteren Firmware-Image nicht gemountet werden kann, weil das SquashFS-Format 3 der neuen Firmware nicht bekannt ist. Packt man hingegen ein älteres "filesystem.image" in das "ext2-Gewand" mit dem Dummy-SquashFS-Header, ginge auch dieses wieder, denn für das Kopieren ins yaffs2-FS braucht das System ja keine Kenntnis des Aufbaus der enthaltenen "filesystem_core.squashfs". Das scheitert dann aber weiterhin daran, daß die Firmware wohl auf den Aufruf mit "/var/install -f" seit Version 06.50 verzichtet.

Damit bleibt nur der Weg über Recovery (oder entsprechende von AVM nicht autorisierte/favorisierte Änderungen), wenn man von der 06.50 auf irgendeine kleinere Version möchte und die o.a. Bemerkungen zur providerspezifischen Konfiguration und dem AVM-Recovery-Programm (zumindest des derzeitigen Standes) bleiben gültig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da die 6.50 ja bei mir sehr gut läuft geht es (zumindest bei mir) nur im kommende Versionen. Ich denke mal es wird sich zeigen ob der entsprechende Quellcode dann anders aussieht. Auch wenn ich Softwareentwickler bin, bin ich trotzdem über die freetz und Mond Phase hinweg. Zumal die aktuelle Box ja offiziell dem Provider gehört.
 
Eine providerspezifische Konfiguration ist kein Branding - derzeit kann man das wohl gerade bei der 7490 nicht oft genug wiederholen.

Bei einem "Branding" muß die Firmware die notwendigen Dateien dafür beeinhalten - bei einer providerspezifischen Konfiguration ist das Branding wohl immer "avm" und das ist in den Update-Images enthalten.
...
Technisch gesehen hast Du schon Recht.
Nur aus meiner Sicht und im Endergebnis als Auswirkung für den Kunden auch sind auch die providerspezifischen Variablen in einem (offiziell nach Außen) "avm"-Branding nichts Anderes, als ein "richtiges" Branding. Eben weil man nicht frei nach Lust und Laune mit der Firmware operieren kann.
Die providerspezifischen Variablen sind genauso eine Bevormundung des Kunden, wie ein "richtiges" Branding.
Beides kann man nämlich in einer "originalen AVM"-Box durch händische Programmierung/Einstellung genauso einstellen. Nur halt frei und unbevormundet.
 
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