Anschaffung von Draytek Vigor 2866 sinnvoll

Heinz.D

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Guten Morgen liebe Community,

nachdem ich mit Fritz Routern in Verbindung mit Vodafone Kabel sehr viele Schwierigkeiten hatte, und demnächst einen neuen Router kaufen muss,
habe ich mich sehr ausführlich mit den Alternativen auf dem Markt beschäftigt. Kurzzeitig dachte ich darüber nach einen TP-Link Router zu kaufen,
habe das aber wieder verworfen, weil die Update Politik, wie man liest, nicht so tolle ist.

Zu meinen Voraussetzungen:

Ich bin ab 01.04.25 mit einem VDSL 250 Anschluss bei der Telekom und möchte dazu den
Vigor 2866
kaufen.

An den Vigor Router soll ein Gigaset IP Telefon am Lan Port angeschlossen werden.

Meine Frage ist jetzt, an die Leute die Draytek Router besitzen ob und wie lange diese Router mit Updates versorgt werden und wie die Erfahrung mit diesen Geräten ganz
allgemein ist. Würdet Ihr den Kauf empfehlen oder eher abraten?

Danke schon mal im Voraus :)
 
Ich hatte mal den 2850 im Einsatz.
Ich würde mir nie wieder einen Draytek Router kaufen.
Zu viele Eigenheiten, nicht funktionales QoS, eine Firewall Konfiguration, die keine Sau versteht.
Update Support variiert je nach Modell. Kann 10 Jahre gehen, kann 5 Jahre gehen. Kann man nie vorhersehen.

Wenn was (semi-) professionelles, dann wäre ich bei Lancom.
Ansonsten eine Fritzbox fürs Zuhause ist auch völlig ausreichend.
 
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nachdem ich mit Fritz Routern in Verbindung mit Vodafone Kabel sehr viele Schwierigkeiten hatte
Welche Schwierigkeiten genau? Vielleicht sind die nicht auf DSL übertragbar. Oder inzwischen gelöst. Oder es gibt Workarounds.
Weil Du kein G.fast brauchst, hätte ich eher den Vigor2865 vermutet. Wenn Du kein Multi-WAN brauchst, hätte ich sogar eher den Vigor2135 + externes DSL-Modem vermutet. In allen drei Fällen: Wie willst Du WLAN lösen?
wie lange diese Router mit Updates versorgt werden und wie die Erfahrung mit diesen Geräten ganz allgemein ist.
Wie freshprince2002 schon schrieb, sehr unterschiedlich. Ich nutze hier einen Vigor2865, weil ich mit FRITZ!OS zwei Software-Bugs habe. Bin also genau wie Du umgestiegen. Aber würde das trotzdem (so gut wie) niemanden weiter weiterempfehlen. Man sollte schon wirklich gute, gute Gründe haben. Auch Lancom, sehr gute Gründe haben. Normal ist das lediglich Multi-LAN.
habe ich mich sehr ausführlich mit den Alternativen auf dem Markt beschäftigt.
Welche hast Du gefunden bzw. angeschaut? Du hättest auch noch OpenWrt und OPNsense, also selbst bauen bzw. irgendwas umflashen. Davor dann ein DSL-Modem packen, was man gebraucht für keine 15€ bekommt. Wenn Du weder Multi-WAN noch Multi-LAN brauchst, hättest Du viele, viele Alternativen.
 
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Danke erstmal für Eure Antworten :)
Welche Schwierigkeiten genau?
Zum einen muss ich die Fritzbox 6690 mindestens einmal die Woche neustarten, damit sie sich nicht immer aufhängt.
Zum anderen schalten sich meine Multicast Boxen von Yamaha immer mal wieder ab. Das passiert auch mit anderen Wlan Geräten immer wieder.

Ich habe auch immer wieder Gedenkminuten bei der Telefonie bis die Verbindung zustande kommt oder die Verbindung bricht einfach mal mitten im Gespräch ab.

Meine Vermutung geht in die Richtung, dass die Fritzbox mit so vielen Geräten schlicht überlastet ist. Auch das letzte Update von Fritz hat da keine Besserung gebracht.

Aufgrund der Schwierigkeiten wollte meine Frau auch weg von Vodafone und ich habe jetzt ab 01.04. einen Vertrag bei der Telekom.
Da kann ich meinen Kabelrouter auch nicht mehr weiterverwenden, daher die Überlegung welchen Router ich kaufe.

Weil Du kein G.fast brauchst, hätte ich eher den Vigor2865 vermutet. Wenn Du kein Multi-WAN brauchst, hätte ich sogar eher den Vigor2135 + externes DSL-Modem vermutet. In allen drei Fällen: Wie willst Du WLAN lösen?
Die Überlegungen sind da auch noch nicht abgeschlossen. Der 2865 könnte auch eine Option sein. ich möchte allerdings schon ein Gerät wo das Modem integriert ist. So zumindest meine Vorstellung. G-Fast oder Multiwan brauche ich jetzt tatsächlich nicht, das stimmt.

Wie willst Du WLAN lösen?
Dafür habe ich mir 3 Mesh Repeater von TP-Link angeschafft, die das instabile Wlan der Fritze ersetzt haben. Die müsste ich dann nur am Router, egal an welchem am Lan Port anschließen.

Aber würde das trotzdem (so gut wie) niemanden weiter weiterempfehlen.
Okay, danke, das ist doch eine gute Ansage :)


Wenn Du weder Multi-WAN noch Multi-LAN brauchst, hättest Du viele, viele Alternativen.

ja, das stimmt. Wichtig war mir ein Router der sehr lange Updates bekommt. Bei vielen Herstellern bekommst Du nach kurzer Zeit keine Updates mehr und hast damit ein Gerät zu Hause stehen, das ein offenes Scheunentor ist.

Lancom hatte ich tatsächlich auch schon auf dem Schirm, da muss ich mich aber erst über die verschiedenen Geräte informieren. Ich habe vor Lancom auch ein bißchen zurück geschreckt und weil doch sehr gehobene Preisklasse sind.

Du hättest auch noch OpenWrt und OPNsense, also selbst bauen bzw. irgendwas umflashen.
Da bin ich momentan noch völlig unwissend und muss mich erst einlesen.

Danke für den Input. ;-)
 
Meine Vermutung geht in die Richtung […]
Unwahrscheinlich, weil das bei vielen, sehr vielen Nutzern keinerlei Problem ist. Du hattest eins, zwei oder gleich mehrere Probleme. Unbestritten. Aber diesen hättest Du zusammen mit Vodafone und/oder AVM und/oder Yamaha auf den Grund gehen müssen. Parallel am besten auch mit der Internet-Community, weil alle drei Hersteller auch gerne mal Fabulieren, also Blödsinn erzählen. Ist noch irgendein Netzwerk-Switch im Spiel?

Aber einfach nur die Hardware zu tauschen und den Internet-Anbieter zu wechseln, bringt nur neue Probleme. Wenn man viel Glück hat, löst es das Problem zufällig neben. In Richtung TP-Link, DrayTek Vigor2… oder Lancom zu gehen, ist dann jedenfalls der völlig falsche Weg, auf keinen Fall sinnvoll.
Multicast Boxen von Yamaha
Meinst Du Yamaha MusicCast? Wie groß ist Deine Wohnung?
3 Mesh Repeater von TP-Link
Welche genau? Oftmals kann einer auch die Rolle „Router“ spielen. Dann müsstest Du nur noch ein Modem kaufen:
Telekom Deutschland? Würde ich stornieren, und zu O₂ DSL, 1&1 über Drillisch oder EasyBell gehen. Telekom Deutschland ist Dank deren Peering-Politik der Garant für die aller wildesten Fehler.
Muss das so schnell sein? Wenn Du DSL100 nehmen würdest, hättest Du mehr Auswahl unter den DSL-Modems. Mit VDSL250 holst Du Dir gebraucht eine Digitalisierungsbox Basic, Speedport Smart 2, 3 oder 4. Die schaltest Du in den Modus DSL-Modem. Dahinter dann einen TP-Link Deco im Modus Router. Alternativ den DrayTek Vigor165, den kannst Du entweder als DSL-Modem oder als DSL-Modem plus Internet-Router verwenden. Wenn es unbedingt neu sein muss, dann den DrayTek Vigor167.

Achtung: Die Empfehlungen ändern sich, wenn Du auf DSL100 und/oder einen anderen Internet-Anbieter gehst. Das war jetzt für Telekom Deutschland mit DSL250. Und bei Beibehaltung Deines TP-Link WLAN-Sets.
 
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