[Frage] 7270v2 gegen 6490 tauschen und dahinterliegendes Netzwerk beibehalten

Deichmensch

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Moin!

Habe gestern meine neue 6490 von KD bekommen.

Derzeit ist zentraler Router und Telefonanlage eine 7270v2 mit analog und DECT-Telefonen.
Dahinter hängen u.a. 3 7320 als APs sowie als DECT-Stationen für weitere Funktelefone und auch
analoge Faxe.

Frage: Ich kann die neue Box an einen separaten, eigenständigen, PC mit passender IP (ich habe die
IP-Range in meinem Netz geändert!) zur neuen Box hängen. Dann stelle ich mir vor sämtliche Daten
manuell/händisch in der neuen Box 1:1 aus der 7270 einzupflegen (okay das Telefonbuch kann man
wohl einlesen). Danach bei der neuen Box die IP auf die der alten Box ändern, DHCP zu aktivieren,
und der alten Box eine neue, feste, IP zu vergeben und dort DHCP zu deaktivieren. Nach meinem
Verständnis sollten dann alle Geräte (die 7320 und daranhängenden Faxe, DECT's) wie gehabt funktionieren.
Okay auch die Telefone in der alten Box werden abgemeldet/entfernt und an der neuen Box angemeldet.

Rein theoretisch. Oder?

Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum machst du es nicht andresrum?

Du schliesst zunächst die neue 6490 an und konfigurierst die für Internet und Telefonie.
Wenn das funktioniert, hängst du den Eingang der 7270 an den S0-Ausgang der 6490.
Somit sollte zunächst mal alles so funktionieren, als wenn du den "alten" DSL-Zugang noch in Betrieb hättest.

Joe
 
Weil ich gern die 7270 aktiv halten möchte (Telefonie etc.) und die an einem Kabelmodem hängt. Wenn ich die 6490 dranhänge provisioniert
KD die Box an Hand des internen Kabelmodems binnen kurzer Zeit und ich kann dann definitiv nicht mehr zurück. Und in der Zeit der Konfiguration
bin ich auch komplett von der Telefonie abgeklemmt. Das Risiko ist mir eigentlich zu gross. Ich möchte das nämlich gern auf eine Nacht am Wochenende verlegen. Oder bin ich da völlig falsch unterwegs? Ich lass mich
gern belehren - kein Problem, wenn ich da einen Denkfehler drin habe.

Deichmensch

Nachtrag: ABer aus Deiner ANtwort etwas anderes: Du meinst die 7270 als ISDN-Telefonanlage dran lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
...Du meinst die 7270 als ISDN-Telefonanlage dran lassen?
Genau das hatte ich damit gemeint.
Dann kann dein neuer Provider (KD) machen was er will, nur darf er nicht den S0-Port der 6490 blockieren.
Wichtig: die 7270 darf in der 6490 nicht als "ISDN-Telefonanlage" definiert werden! Nur als "ISDN-Telefon" einrichten und alle von KD bereitgestellten Telefonnummern durchreichen.

Joe
 
Hallo Joe!

Ist 'ne Idee. Werde ich am Wochenende mal austesten.

Danke.
 
Ist es wirklich so schlau, die 7270 (vermutlich v2, wird ja die "HomeBox 1" sein) auf Dauer als Router drin zu lassen ? Oder habe ich das falsch verstanden ?

Aus Sicherheitsaspekten würde ich sofort "ja" sagen, auch wenn die "HomeBox 1" natürlich dann kein TR-069 zum Provider mehr machen darf/sollte. Aber da der Provider dann nicht weiter als bis zur 6490 in das eigene Netz hineinwirken kann, ist das natürlich zu begrüßen ... und sollte tatsächlich mal ein Problem in der (optionalen) Homespot-Funktion auftauchen, kann eine zweite "line of defense" auch nicht schaden.

Aber aus Performance-Gründen (wenn es ein 100/6-Anschluß ist) würde ich mir das noch einmal überlegen ... spätestens wenn es dann mit reinem Routing mit PA-Unterstützung nicht mehr reicht (z.B. bei VPN), dann ist die 7270v2 nach meiner Annahme (allerdings ohne es getestet zu haben mangels Hardware) zumindest im Downstream wohl eine Bremse. Oder liege ich da tatsächlich absolut daneben und die bringt tatsächlich 100 MBit/s im DS, wenn auch noch etwas nebenbei passiert (und sei es nur das GUI mit regelmäßigen Ajax-Updates) ?

@Deichmensch:
Die Angaben zur Provisionierung und der Umstellung nach dem Anschluß der 6490 sind so genau richtig. Ohne Eingriff bei KDG (mach' das mal einem Support-MA klar, was Du da willst im Fall der Fälle) ist dann kein Rückweg mehr möglich. Bei mir kam dann irgendwann noch erschwerend hinzu, daß mein Account die ersten zwei Tage (vorher war eine 6360 mit DS in Benutzung) noch als IPv4-only arbeitete und dann (in der Nacht vom 1. zum 2. Weihnachtsfeiertag) plötzlich auf DS-Lite umgeschaltet wurde. Ich war ernsthaft bedient und angesichts der Feiertage dauerte es dann natürlich etwas, bis wieder IPv4 verfügbar war. Was ich absolut nicht begreife ... offenbar habe ich tatsächlich die native IPv6-Unterstützung bei der 6490 "verloren", obwohl ich von diversen anderen Boxen anhand von Support-Daten weiß, daß das nicht an einer mangelnden Fähigkeit der 6490 liegt. Von dieser Seite könntest Du also noch überrascht werden, je nachdem, was Du jetzt hast und was Du davon benutzt. Aber in der Kombination Cisco-EPC-Modem (wenn es denn eines ist) und "HomeBox 1" hast Du eventuell tatsächlich noch IPv4-only und wenn Du eingehende Dienste auf IPv4-Basis brauchst, kann das in die Hose gehen. Ich würde mal tippen (anhand meiner eigenen Beobachtungen), daß KDG irgendwo den FW-Stand der 6490 noch in einer DB führt. Meine 6490 erhielt in der ersten Nacht ein Update auf die 06.10, obwohl genau diese Version (bis auf's Byte identisch) schon beim Auspacken in der Box installiert war und in der zweiten Nacht dann die Umstellung auf DS-Lite. Wenn das der "normale Ablauf" sein sollte, würde ich mich bei der unbedingten Notwendigkeit eingehender IPv4-Verbindungen so einrichten, daß die zweite Nacht nicht genau die von Samstag auf Sonntag ist. Selbst wenn offiziell die KDG-Hotline erreichbar sein müßte (das ist ein Fall für die Kundenbetreuung und keine Störung), ist am Sonntag wohl nicht der Arbeitstag der Leute mit entsprechenden Access-Rights und wenn man dann die Musik erst einmal durchgestanden hat, kann das eine sehr verstörende Erfahrung sein.

Soviel zu meinem Erfahrungsbericht ... die 6490 wurde Heiligabend gg. 14:00 Uhr angeschlossen und erstmals von KDG provisioniert.
Code:
                DeviceInfo {
                        ProvisioningCode = "AXConfigured!";
                        FirstUseDate = "2014-12-24 14:01:07";
                }
BTW: Das Firmware-Update kam - für mich etwas unerwartet - nicht per TR-069, sondern per EPC als CVC-File. Das hatte ich eigentlich nur beim Erstkontakt erwartet ... aber da habe ich mich wohl getäuscht. Auch für die Konfiguration der SIP-Accounts bei der 6490 per TR-069 würde ich meine Hand nicht mehr ins Feuer legen, das kann genauso gut auch über den pacm-Daemon bzw. den pacm_snmp_agent erfolgen (über ein dynamisch generiertes Lua-File /var/tmp/snmp_sip.lua).
 
Moin!

Werde da wohl noch etwas in mich gehen.

Gedacht ist die 6490 als "Frontend" einzusetzen. Sprich also als Router und Kabelmodem gegenüber KD. Daher soll diese dann auch die IP der 7270 bekommen, damit alle dahintergelagerten Geräte weiterhin den bekannten DHCP nutzen können. Die alte 7270 soll dann eigentlich nur noch als AP für die Geräte laufen, die ohnehin nur eine 100er Leitung (und keine Gigabit-Vernetzung) benötigen (z.B. dei beiden WLAN-MuFu's u.ä.). Und als zusätzliche DECT-Versorgung dienen. IPv4 extern ist schon gesetzt. Und da wird meinerseits mit KD auch nicht mehr diskutiert - die kennen mich und das Thema Vertragsrücktritt schon ;-) . Nach mehreren Internet- und Telefon-Problemen mit KD in der Vergangenheit (nettes Gefühl wenn [früher] Anrufe aus dem örtlichen KD-Netz die 7270 reproduzierbar ins Nirwana schickte und inzwischen jedes [gefühlte] erste Gespräch am Tag den gleichzen Effekt hat) habe ich inzwischen vom Techniker aus Berlin die Nummer it der Bitte bei Problemen direkt das Special-Team zu kontakten, damit die sich entsprechen drauf schalten. Und kein Support.MA mehr.
 
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